Festival der Kulturen

31 мая 2022

Das traditionelle Festival der Kulturen fand an der Moskauer Staatlichen Linguistischen Universität (MSLU) statt.

Zwanzig Länder, dreistündiges mehrsprachiges Musikprogramm, mehr als 150 Teilnehmer: In einem noch nie dagewesenen Ausmaß fand das bunteste Festival des zu Ende gehenden Frühlings, das Festival der Kulturen, an der MSLU statt.

In der Halle der Aufnahmekommission wurden 20 Stände verschiedener Länder und Kulturen aufgestellt, die der traditionellen Entourage eine Farbenvielfalt (Rausch von Farben) hinzufügten. Das Festival fing mit der Flaggenparade der vertretenen Länder an, die von Innara Guseynova, Prorektorin für Projekte und Jugendpolitik, eröffnet wurde.

Der Tradition nach repräsentierte jeder Stand die Kultur des Landes der jeweiligen Sprache. Während die Stände im vorigen Jahr eher einen einführenden Charakter trugen, gaben die Studierenden dieses Mal ihr Bestes, um den Gästen ein echtes multikulturelles Erlebnis zu gestalten.

Die Spezialitäten verschiedener Länder wurden ein unabdingbarer Teil des Festivals: Am norwegischen Stand wurde Hering serviert, der ukrainische Stand bot Speck an, der israelische Stand tischte Hummus und Pita auf, am usbekischen Stand konnten die Gäste Kristallzucker (Nabat) genießen; die Inder kochten aromatischen Masala Chai und die kleinen Völker Kabardino-Balkariens und Karatschai-Tscherkessiens schenkten die in den Republiken hergestellte Limonade aus. Und wie viele nationale Lieder wurden an diesem Tag gesungen und wie viele Musikinstrumente gespielt: Von dänischer Flöte über mongolische Maultrommel bis hin zu herzergreifender israelischer Violine... Man kann sie gar nicht alle aufzählen!

Erfreulich ist zu bemerken, dass sich die Studierenden der Staatlichen Linguistischen Universität Moskau bei den Vertretern („Hütern“) der Stände über linguistische Besonderheiten ihrer Sprachen erkundigten. So fanden beispielsweise die Studenten, die armenische Sprache studieren, viele Ähnlichkeiten mit Hindi auf, während die Studierenden, die asiatische Sprachen beherrschen, die Besonderheiten der Hieroglyphenschrift in verschiedenen Ländern besprachen.

Für jeden Gast dauerte der Besuch des Festivals mehrere Stunden und verwandelte sich automatisch von einem sättigenden Mittagessen mit gastronomischen Experimenten in eine echte Disco. Es war fast unmöglich, stillzuhalten!